Vegan Schlemmen / vegan travelling

Vegan in Berlin: slow, fast und anders

Viele Cafés und Restaurants (vegan oder mit veganem Angebot), in denen man superlecker essen kann, wurden inzwischen bereits aufgrund ihres Bruchangebotes (https://angryprincessblue.com/2015/07/26/veganes-berlin-ich-3-du/) oder ihrer Süssspeisen (https://angryprincessblue.com/2015/08/08/veganer-suesskram-in-berlin-oder-wenn-der-innere-schweinehund-mal-wieder-gewinnt/) erwähnt (immer nach dem, was für mich so ganz subjektiv an einem Ort Vorrang hat). Hier nun aber noch ein paar weitere vegane Berliner Lieblinge, in denen ich mich gut und gerne verköstigen lasse. Unfairerweise klammere ich dabei völlig die Asiaten aus, da ich die letzten 2 Jahre mehrheitlich in Südostasien unterwegs war und es geniesse, mal wieder etwas anderes zu essen als Gado Gado oder Pad Thai (so lecker diese Gerichte auch sein mögen). Für weitere Infos gibt’s zudem ja x Seiten zu Veganismus in Berlin, und ich bediene mich immer wieder gerne der Apps von Berlin Vegan und vor allem von Happy Cow, deren App mir weltweit treu zur Seite steht. 

Vegan in Kreuzberg

Wie ich feststellen musste, ziehen mich nach Kreuzberg vor allem die Bruchbuffets oder Kaffee und Kuchen. Gut vegan essen kann man, nebst allem bereits erwähnten und noch viel viel mehr, aber auch in der Markthalle Neun, zum Beispiel am Breakfast Market. Wenn’s mal Fast Food sein soll, wären zum Beispiel das Rootz (Skalitzer Strasse 75, http://rootzberlin.tumblr.com) oder The King of Falafel – Mo’s kleiner Imbiss (Urbanstrasse 68), wo sie einen Vegalloumi anbieten, mögliche Anlaufstellen. 

@Breakfast Market - einfach hingehen, und dann passt's schon
@Breakfast Market – einfach hingehen, und dann passt’s schon
Black Moon Cold Brew Coffee Shake @Breakfast Market, die Flaschen werden auch im Goodies verkauft
Black Moon Cold Brew Coffee Shake @Breakfast Market. Die Flaschen werden auch im Goodies verkauft. Bin eine grosse Verfechterin des Cold Brews, da mir der normale Kaffee schlichtweg zu sauer ist.
Vegalloumi @The Kind of Falafel
Vegalloumi @The King of Falafel

 

 

 

 

 

 

 

 

Vegan in Friedrichshain

Mein veganer Favorit ist und bleibt wohl vorerst Friedrichshain mit u. a. diesem genialen Gebäude an der Warschauer Strasse 33, das Veganz, Avesu, Goodies und neu The Bowl vereint. Vor allem The Bowl (http://www.thebowl-berlin.com) hat es mir angetan mit seinem Essen, das nicht nur vegan ist, sondern auch glutenfrei und ohne raffinierten Zucker. Es bietet ab 10.00 Uhr Frühstück an (Chia oder Smoothie Bowl, herzhafte oder süsse Brotzeit und mehr) sowie ab 12.00 Uhr dann eine Mehrzahl an Zusammenstellungen. Meine Favoriten sind die Makro und die California Bowl sowie der Iced Matcha Latte, der Coco Cold Brew und der Clean Green Smoothie, aber ich hab sie alle lieb… 

Makro Bowl
Makro Bowl
California Bowl
California Bowl
Breakfast + Dessert
Breakfast + Dessert

 

 

 

 

 

8749_10151849250963940_1328443654_nIm selben Gebäude sowie weiter oben an der Warschauer Strasse 69 und an anderen Standorten sowohl in Berlin als auch deutschlandweit (wie zum Beispiel neu in Essen, was ich ganz toll finde) gibt es auch das Goodies (http://www.goodies-berlin.de), das sich bestens für gesünderen Take Away eignet – mit Frühstücks-, Kuchen- sowie auch herzhaftem Angebot (Bagels, Wraps, Salate). Gleichzeitig bietet es verschiedene Heiss- und Kaltgetränke sowie Säfte und Smoothies an. Und nein, das auf dem Foto ist nicht die Ladenauslage, sondern was ich mir tatsächlich mal eben so alleine gekauft hatte. Da das Bild schon älter ist, weiss ich nicht mehr genau, was mich da wieder geritten hatte, aber es könnte die Angst gewesen sein, Berlin verlassen zu müssen, nichts Veganes mehr zu finden und einen einsamen Hungertod sterben zu müssen. (Oder die Gier des jeweils ersten Tages zurück in Berlin… auf Entzug sozusagen.)

Super gerne esse ich in Friedrichshain auch im veganen Goura Pakora (Krossener Strasse 16, http://www.goura-pakora.de), das indische Küche, u. a. verschiedene Thalis und ein hammermässiges Dosa serviert. Da alles frisch zubereitet wird und der Ansturm gross ist, kann es manchmal etwas dauern. Das Warten lohnt sich aber. Direkt nebenan liegt das Patta, das ebenfalls zu meinen absoluten Favoriten gehört, aber bereits in einem früheren Post näher beschrieben wurde (https://angryprincessblue.com/2015/07/24/22-juli-2015-von-muessen-sollen-wollen-und-seelentroestern/). Wenn’s mal etwas schneller gehen soll, ist dies besser geeignet. 

Dosa @Goura Pakora
Dosa @Goura Pakora
Dosa Thali (ziehe dem aber ein gefülltes Dosa vor)
Dosa Thali (ziehe dem aber ein gefülltes Dosa vor)
@Patta
@Patta

 

 

 

 

 

11098994_10153101749498940_2402373071485980733_n KopieRelativ neu gibt es nun auch einen veganen Biergarten, Wilder Hase im Nirgendwo (Helsingforser Strasse 10, https://www.facebook.com/wilderhase), der jeweils Fr, Sa und So geöffnet hat und u. a. auch vegane Döner und Brezeln anbietet. 

Für anderweitigen Fast Food, den ich nach Möglichkeit eher selten esse, eignen sich bestens Hot Dog Soup (Grünberger Strasse 69, http://www.hot-dog-soup.de) mit, surprise, verschiedenen Hot Dogs und Suppe, das Emma Pea (Rewaler Strasse 99, http://emmapea.com) auf dem RAW-Gelände mit Burritos, Quesadillas und anderem, Schiller Burger (Wühlisch Strasse 41/42, http://www.schillerburger.com), den es u. a. auch in Neukölln, Kreuzberg und im Prenzl’Berg gibt, Zeus Pizza und Pide (Boxhagener Strasse 29-30, https://www.facebook.com/zeuspizzeria) mit einer grossen Auswahl an veganen Pizzen und Piden, für alle, die dem Wil­mers­bur­ger Piz­zaschmelz etwas abgewinnen können – ich nicht, aber man kann ihn ja auch einfach weglassen und dann sowieso in jeder Pizzeria vegan essen – oder Yoyo Food World (Gärtnerstrasse 27, http://www.yoyofoodworld.de) mit einem breiten Angebot von Pizza über Käsespätzle bis Currywurst mit Pommes. Ich habe bisher mehrere vegane Currywürste in Berlin probiert, diejenige des Frittiersalons (Boxhagener Strasse 104, http://www.frittiersalon.de/index.php/de/) hat mir dabei wohl am besten geschmeckt (wobei manche auch schon eine Weile her sind, so dass von einem fairen Vergleich nicht die Rede sein kann).

@Hot Dog Soup
@Hot Dog Soup
@Zeus Pizza und Pie
@Zeus Pizza und Pide
@Frittiersalon
@Frittiersalon

 

 

 

 

 

Gern erwähnen möchte ich hier auch noch die Pestos von Einklang Feinkost (http://www.feinjemacht.de/hersteller/einklang-feinkost.html), die es jeweils samstags auf dem Markt am Boxhagener Platz zu kaufen gibt. Mit Liebe gemacht und sehr lecker. Leider sind sie nicht alle vegan, und teils (zum Beispiel das Zitronengraspesto) auch mit vegan beschriftet, obwohl Honig darin enthalten ist. Es werden auch Chutneys sowie verschiedene Sirups angeboten. 

Vegan im Prenzlauer Berg

Auch in den Prenzlauer Berg zieht mich erschreckenderweise mehrheitlich der Süsskram, den ich doch meiden möchte, eigentlich – vor allem das Eis der Kontor Eismanufaktur -, ich esse aber auch immer wieder gerne im Zula (Husemannstrasse 10, http://www.zulaberlin.com), wo’s leckeres Hummus gibt mit verschiedenen Beilagen und anderes. Frisch für mich entdeckt habe ich zudem das Warung Surabi (Hufelandstrasse 16, http://www.surabi.de). Nach 7 Monaten in Indonesien hat es mich dann doch sehr gefreut, mal wieder in einem Warung zu sein. Es gibt dort Surabis (Pancakes), eine Spezialität von West-Java, mit verschiedenen herzhaften sowie auch süssen Toppings. Toll fand ich auch den Iced Avocado Latte. Und wenn wir hier gerade auf einer kulinarischen Weltreise sind, möchte ich auch das Momos (Fehrbelliner Strasse 5, http://momos-berlin.de) erwähnen, das halt Momos anbietet (gefüllte Teigtaschen). Von den Socken gehauen hat es mich nicht, aber ja vielleicht jemand anderen, den generell mag ich Momos sehr und auch die Region, aus der sie stammen. 

@Zula
@Zula
@Warung Surabi
@Warung Surabi
@Momos
@Momos

 

 

 

 

 

Vegan in Neukölln

Nun gut, mit dem Titel gibt es bereits einen Post, der aber nicht so super glücklich endet… So viel es in Neukölln an Veganem auch gibt, so richtig grün geworden bin ich damit noch nicht – abgesehen vom Pêle-Mêle und vom Café Vux -, bin da aber auch nicht sonderlich oft. Kommt bestimmt noch! Und dann gibt es selbstverständlich einen weiteren „Vegan in Neukölln“-Post, der dies wettmacht.

Vegan in Mitte

IMG_7427In Kreuzberg, Friedrichshain und im Prenzlauer Berg fühle ich mich eigentlich schon äusserst gut und befriedigend vegan bedient, so dass ich mich da kaum raus bewege. Sollte ich aber doch mal in Mitte essen, dann wohl im Daluma (Weinbergsweg 3, http://daluma.de), dessen Konzept mir sehr gut gefällt. Es gibt Frühstück, Hauptmahlzeiten sowie Salate, bei denen man jeweils die Basis sowie das Topping auswählen und mixen kann. Zudem gibt es Säfte, Smoothies und andere Getränke. Super geschmeckt hat mir die Super-Treat-Nachspeise, die Hauptspeise (Linsen mit Mandelsosse) war mir jedoch viel zu süss. Für alle Buritto-Liebhaber gibt es das Dolores (Rosa-Luxemburg-Strasse 7, http://www.dolores-online.de/1000.html).

 

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Ein Kommentar zu „Vegan in Berlin: slow, fast und anders

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